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Schnupftabakfabrik

Besuch in der Schnupfe zu Regensburg

Warum der Schmalzler Schmalzler heißt

Ein Besuch in der historischen Schnupfe in Regensburg
Im Rahmen der jährlichen Exkursionen wurde in diesem Jahr
die ehemalige Schnupftabakfabrik im Herzen der Altstadt ausgewählt.
Zahlreiche Mitglieder mit Angehörigen und Interessierten fanden sich
zur eigens organisierten Führung am Freitagnachmittag in der Innenstadt ein.

Im Zanthaus (Ecke Gesandtenstraße/Spiegelgasse)

eröffnete 2008 das Dokument Schnupftabakfabrik.
Nach der Patrizierfamilie Zant benannt beherbergt das Gebäude heute ein Museum,
in dem die Utensilien und die Räume noch von der Tabakfabrikation der Familie Bernard zeugen.
Zusammen mit dem Ingolstädter Haus eignete sich der viergeschossige Komplex
ideal für die Tabakproduktion.
Fast 200 Jahre ( bis ins Jahr 2000 ) lang produzierte die Familie Bernard hier edle Tabaksorten.

Einen authentischen Eindruck von der Kunst der Tabakherstellung vermittelt
einem die Führung durch die historischen Räume, welche weitgehend in
ihrem ursprünglichen Zustand belassen wurden. Die Zuhörer erfuhren den
gesamten Produktionsablauf von der Anlieferung des Rohtabaks über die
Verarbeitung bis hin zur Verpackung. Auch die Firmengeschichte der Bernard AG,
der ersten Schnupftabakfabrik Deutschlands, wurde in der Führung erläutert.

In der so genannten „Alchemisten-Küche“ wurde die Gruppe
in die Zunft des Schnupfens eingeweiht.
Zu guter Letzt der wichtigste Tipp für den Wirtshausbesuch:
Wird einmal mit der (Schnupftabak) Dose auf den Tisch geklopft,
heißt das: „I schnupf“. Bei zweimaligem Klopfen
ist damit eine Einladung verbunden: „I schnupf, mogst a?“

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle geht an Frau Christa Zehentbauer
für die gelungene Führung durch die wunderbare Welt des Tabaks.

 

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