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Marketing

Vortrag Marketing und Vertrieb 

Marketing und Vertrieb, Begriffe,  mit denen oft willkürlich umgegangen wird, wurden zunächst definiert und erläutert. 

Die Referentin, Birgit Weithaler von Birgit Weithaler Industrieservice, zeigte auf, warum wir heute, auch für kleine und mittelständische Betriebe ein Marketing mit der Definition der Zielgruppe und der Produktpolitik als Minimalanforderung und einen guten Vertrieb/ Verkauf brauchen.  

Die Veränderung unserer industrialisierten Welt vom reinen Produktionsmarkt über den Verteilermarkt zum heutigen Käufermarkt, in dem wir nicht mehr produzieren um zu verkaufen, sondern verkaufen um zu produzieren, hat eine grundlegende Veränderung, wie wir im Markt agieren und wie wir uns unserem Kunden gegenüber verhalten, gefordert.   

Die heutige Marktsituation ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, die meist austauschbar sind, Produkte werden immer homogener, Qualität ist eine Selbstverständlichkeit geworden, das bedeutet, die Zeiten der „Verteilung“ sind in nahezu allen Branchen vorbei. Wir müssen also mit  geeigneten Instrumenten auf uns aufmerksam machen und unser Verhalten dem Kunden gegenüber so ausrichten, dass er nicht nur bei uns kauft, sondern gerne bei uns kauft, also wieder kommt.

Wir leben nicht von den Produkten, die wir herstellen, sondern von den Produkten, die wir verkaufen. 

Für unsere Betriebe heißt das, es wird immer wichtiger zu ermitteln, wer die Käufer sind, was der Kunde wünscht, um ihm maßgeschneiderte Produkte/Lösungen anzubieten, sprich der Partner und Problemlöser des Kunden zu werden.  

Dies funktioniert nur, wenn der Kunde in den Mittelpunkt der Firmenausrichtung gestellt wird. Primäre  Aufgabe ist demnach, alles Tun danach auszurichten, den Kunden gut zu bedienen, damit er wiederkommt. 

Welche Faktoren zur Erreichung dieser Ziele notwendig sind, wurde in einigen praktischen Beispielen aufgezeigt.  Die Faktoren reichen von Erreichbarkeit, der erste Eindruck muss positiv sein, den Kunden nicht bloßstellen, dem Kunden einen Zusatznutzen bringen bis hin zu authentisch bleiben, auch beim persönlichen Auftritt, dem Outfit, den Arbeitsmitteln, um nur einige aufzuführen. 

Für Krisenzeiten gilt: gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich neu zu überdenken, neue Wege zu suchen. Mögliche Maßnahmen können sein, die Produkte mit Zusatznutzen versehen, neue Kundenkreise definieren, schlummernde Kunden reaktivieren etc. 

Zusammenfassend wurde festgestellt,  jedes Unternehmen,  das erfolgreich am Markt operieren will und keine Monopolstellung hat, sollte sich immer wieder überlegen:

„Wer bin ich, was habe ich, wer sind meine potentiellen Kunden, wer ist meine Zielgruppe, wie transportiere ich es, wie ist meine Vertriebsstrategie, wie ist mein Verhalten meinen Kunden gegenüber, wie steht es um meinen Service?“  

Wer mehr erfahren möchte und Unterstützung im Vertrieb wünscht:  www.weithaler-industrieservice.de 

 

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